Geleitbrunnen

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SehenswürdigkeitThüringenBezirk Thüringen

Geleitbrunnen

Brunnen in Weimar, Thüringen

Der Geleitbrunnen steht in der Weimarer Altstadt an der Ecke Geleitstraße/Scherfgasse. Er wurde 1847 von Maria Pawlowna gestiftet und von Carl Dornberger ausgeführt. Der Brunnen besteht aus Berkaer Sandstein und trägt das Monogramm MP sowie Wappen und Krone. Die Bezeichnung „Geleitbrunnen“ geht auf die Geschichte der Geleitsgelder und Waren aus der Zeit von 1764 bis 1817 zurück, die in einem Renaissancewohnhaus gegenüber dem Brunnen verwahrt wurden. Der Geleitbrunnen ist ein kulturhistorisches Zeugnis und wird in der Liste der Kulturdenkmale in Weimar geführt. Er besitzt einen kandelaberförmigen Aufsatz auf einer quaderförmigen Säule, der 1987 von Kurt Stiefel erneuert wurde. Das Brunnenbecken ist oval und ausbauchend, und der Wasserspeier hat die Form eines herunterschwimmenden Delphins. Daneben befindet sich ein ovaler Kanaldeckel von 1994, der Motive anderer Weimarer Brunnen aufweist. Der Geleitbrunnen wurde 2019/20 durch Vandalismus stark beschädigt und musste restauriert werden. Die Restaurierung durch das Unternehmen NÜTHEN kostete rund 40.000 Euro und wurde durch Spenden finanziert. Die beiden Absetzsteine sind Teil des Brunnenensembles und befinden sich an der Stelle, an der sie ursprünglich standen. Der Brunnen bietet einen Blick auf die Altstadt und ist Teil der stadtgeschichtlichen Landschaft Weimars.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Zierbrunnen
Ort
Weimar
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Thüringen

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