Wittumspalais

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Wittumspalais

Stadtpalais in Weimar

Das Wittumspalais in Weimar ist ein Museum der Klassik-Stiftung Weimar. Es steht zwischen Theaterplatz, Schillerstraße, Zeughof und Geleitstraße. Das Gebäude wurde zwischen 1767 und 1769 als Stadtpalais errichtet und war lange Zeit Witwensitz der Herzogin Anna Amalia. Sie kaufte es 1775 für 20.100 Reichstaler und lebte hier bis 1807. Hier fanden die Tafelrunden des Weimarer Musenhofes statt. Das Palais war bis 1919 Wohnsitz der Herzogin und später von verschiedenen Institutionen genutzt. Der Festsaal diente als Atelier für Maler wie Leopold Graf von Kalckreuth und Friedrich Preller. Nach Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde es 1949 wieder als Museum eröffnet. Die Wohnräume zeigen die adlige Wohnkultur. Das Wittumspalais gehört zum UNESCO-Welterbe Klassisches Weimar und ist Teil des Ensembles mit dem Franziskanerkloster und der Straße Am Palais. Die Anlage um das Palais ist platzartig und wird vom Franziskanerkloster sowie den Häusern 1 und 2 begrenzt. Die Straße Am Palais hat ein charakteristisches Straßenpflaster. Im Museum werden die Innenräume und die Geschichte des Gebäudes sowie die literarische Bedeutung des Ortes vermittelt. Die Räume und Wege laden zu einer Entdeckung der weimarer Klassik ein.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, Behausung
Ort
Weimar
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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