Burg Dauseck

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Burg Dauseck

Burg in Baden-Württemberg, Deutschland

Die Burg Dauseck ist eine abgegangene Höhenburg im Enztal, gelegen auf 265 m ü. NN. Sie stand südwestlich von Oberriexingen, am Westende der Markung von Unterriexingen, das heute zu Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg gehört. Der Burgstall liegt auf einem Bergsporn zwischen dem Enztal und dem „Alten Vaihinger Weg“, der von Grüningen nach Vaihingen führte. Die Burg war strategisch wichtig und wurde von den Herren von Tuseck, Ministerialen der Grafen von Württemberg und Vaihingen, besessen. Graf Konrad von Vaihingen gab sie 1311 an Graf Eberhard I. von Württemberg ab. Spuren der Burg sind in Forstkarten von 1682 und der Urflurkarte von 1832 zu finden. Ein Burgweiler, der 1590 noch bestand, könnte sich in der Region befunden haben. Im Burgstall sind heute nur vereinzelte Steinhaufen und Schuttfächer sowie ein Grenzstein mit alten Signets zu erkennen. Der Halsgraben wurde verfüllt. Im Zweiten Weltkrieg wurden Bunker errichtet, die nach dem Krieg gesprengt wurden. Die Region wurde durch den Bahnbau verändert, mit Tunnelabraum aufgefüllt. Der Name der Burg prägt auch das Naturdenkmal „Pflanzenstandort Dauseck“ und den Verein „Theater unter der Dauseck“.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Wüstung
Ort
Oberriexingen

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