Burg Wildeshausen
hochmittelalterliche Stammburg der Wildeshausener Linie der Grafen von Oldenburg in der Stadt Wildeshausen im niedersächsischen Landkreis Oldenburg
Die Burg Wildeshausen war die Stammburg der Grafen von Oldenburg in der Stadt Wildeshausen, einem Ort im niedersächsischen Landkreis Oldenburg. Sie zählt zu den größten Motten der Region und war ein bedeutendes Zentrum der Wildeshauser Linie. Die Burg lag auf einem Geestvorsprung im Südosteck der Stadtbefestigung, auf einem etwa 60 × 45 m großen Plateau mit steilen Böschungen. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert bewohnt und wurde mehrfach renoviert und verpfändet. Sie war bis 1665 von schwedischen Truppen besetzt und wurde schließlich bis auf den Bergfried abgebrochen. Der steinerne Bergfried, der um 1346 erwähnt wurde, stand bis 1789 als letzte erhaltene Struktur. Die Burgstelle ist heute als Burgberg mit Resten der Ringmauer und Grabenüberbleibsel erkennbar. Die ursprüngliche Bebauung umfasste einen Hof mit Burgbrunnen, einen Bergfried, einen dreistöckigen Wohnbau, eine Kemenate und einen Wirtschaftsbau. Die Burg war mit einem Wall, einer Palisade und einem Wassergraben umgeben. Auf dem Wall standen Blockhäuser mit Schießscharten und eine Brustwehr aus gestampfter Erde. Die Anlage war stark befestigt und bot einen guten Ausblick über die Hunteebene.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Wildeshausen
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