Kummenberg

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Kummenberg

Der Kummenberg ist ein 667 Meter hoher Inselberg mitten im Alpenrheintal in Vorarlberg. Er liegt vollständig auf dem Gebiet der Gemeinde Koblach, deren historischer Kern sich am Bergfuß ausbreitet. Als Grenzberg trennt er das Vorarlberger Oberland vom Unterland und ragt als markante Erhebung aus der flachen Talebene heraus. Archäologische Funde belegen, dass der Kummenberg bereits in der Mittelsteinzeit besiedelt war – die ältesten Nachweise menschlicher Spuren in Vorarlberg stammen von hier. Damals bildete der Bodensee einen fischreichen Süßwassersee, der sich bis Rankweil erstreckte, sodass der Berg zeitweise eine Insel darstellte. Am Westhang entstand später ein Steinbruch, der beim Bau der Rheinregulierung Material für die internationalen Baustellen lieferte. Seit 2025 prägt zudem eine Sendeanlage für Blaulichtorganisationen die nördliche Felswand knapp unterhalb des Gipfels. Der Berg ist von Wanderwegen durchzogen, die Ausblicke ins Rheintal und zu den umliegenden Gemeinden bieten. Die Region um den Kummenberg umfasst Altach, Götzis, Koblach und Mäder, die sich 2006 zur „Region amKumma“ zusammenschlossen. Ein sichtbares Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der erweiterte Ortsbusverkehr, der nun alle vier Gemeinden verbindet. Die Autobahn A14 führt nahe am Berg vorbei, wo die Sprengung des Udelbergs 1971 eine markante Lücke in der Landschaft hinterließ.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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