Schloss Celle

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Schloss Celle

Schloss in Niedersachsen, Deutschland

Das Celler Schloss in Celle ist das größte Schloss der südlichen Lüneburger Heide und eine der Residenzen des Hauses Braunschweig-Lüneburg. Die vierflügelige Anlage entstand im Mittelalter als Wasserburg und wurde ab dem 14. Jahrhundert zur Residenz der Herzöge umgebaut. Im 16. Jahrhundert wurde sie im Renaissancestil erweitert und mit barocken Räumen ausgestattet. Die Schlosskapelle, die 1485 geweiht wurde, ist ein bedeutendes Beispiel der lutherischen Sakralkunst. Das Schloss beherbergt heute verschiedene Räume aus verschiedenen Epochen, darunter barocke Staatsgemächer und die Gotische Halle. Im Ostflügel steht das Residenzmuseum, das die Geschichte der Welfen und des Königreichs Hannover erzählt. Die Schlosskapelle ist eine der wichtigsten lutherischen Hofkirchen Europas und beherbergt über 78 Gemälde sowie Sandsteinreliefs und Schnitzarbeiten. Die Schlosskapelle ist seit 1995 nur über eine Glaswand zugänglich, um die Kunstwerke zu schützen. Die Besucher können sich im Schlosstreppenhaus, das 1839 neu gebaut wurde, sowie im Schlosstheater umsehen. Das Theater, eines der ältesten erhaltenen Barocktheater Norddeutschlands, wird heute von einem eigenen Ensemble bespielt. Der Schlosspark umfasst etwa sieben Hektar und umgibt das Schloss mit einem Graben. Der „Französische Garten“ wurde im 17. Jahrhundert angelegt und ist heute Teil eines Landschaftsgartens.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Königlicher Palast
Ort
Celle
Adresse
Schloßplatz 1, 29221 Celle
Erbaut
1292
Baustil
Architektur der Renaissance
Architekt
Giuseppe Arighini
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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