📷 Bild: Wikimedia Commons
Bomann-Museum
Museum für Volkskunde, Landes- und Stadtgeschichte in Celle
Das Bomann-Museum in Celle ist ein Museum für niedersächsische Volkskunde, Landes- und Stadtgeschichte. Es wurde 1892 als „Vaterländisches Museum“ gegründet und 1903–1907 am Celler Schlossplatz errichtet. Das Gebäude vereint verschiedene historische Stilrichtungen und beherbergt eine umfangreiche Sammlung aus archäologischen Funden, bürgerlichen Kulturgeschichten und weiteren Themenbereichen. Es ist eines der größten Stadtmuseen Niedersachsens und liegt im Westen der Altstadt, gegenüber dem Celler Schloss. Das Museum bietet eine Vielzahl von Ausstellungen, darunter eine vollständige Rekonstruktion eines niederdeutschen Bauernhauses aus dem 16. Jahrhundert, eine Miniaturensammlung aus der Barockzeit und eine Sammlung moderner Kunst. Die Ausstellungen decken Themen wie Bäuerliche Kulturgeschichte, Handwerksgeschichte, Militärgeschichte und Städtisches Leben ab. Seit 1995 ist das Museum mit dem Kunstmuseum Celle verbunden und verfügt über einen modernen Eingangsvorbau, den „Glaskubus“. Besucher können sich auf Führungen, Vorträge und pädagogische Angebote stützen. Das Museum beherbergt zudem eine umfangreiche Bibliothek und veröffentlicht seit 1954 die Schriftenreihe „Celler Beiträge zur Landes- und Kulturgeschichte“. Die Sammlungen umfassen Funde aus der Ur- und Frühgeschichte, bürgerliche Kulturgeschichte sowie weitere Themenbereiche, die die Geschichte der Region und des Landes widerspiegeln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Celle
- Adresse
- Schloßplatz 7, 29221 Celle
- Erbaut
- 1892
- Architekt
- Alfred Sasse
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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