📷 Bild: Wikimedia Commons
Turmhügelburg Tauperlitz
frühe Motte im oberfränkischen Tauperlitz, heute eingemeindet nach Döhlau im Landkreis Hof in Bayern
Die Turmhügelburg Tauperlitz war eine Motte in der Region Tauperlitz, heute Teil von Döhlau im Landkreis Hof in Bayern. Sie liegt in der Ortsmitte und ist heute in einer Parkanlage umgeben von einem Wassergraben. Die Quellitz mündet dort in die Südliche Regnitz. Die Anlage datiert auf die Zeit um 1200, basierend auf einem Münzfund. Sie diente der Sicherung von Altstraßen und Handelswegen und wird auf einen kaiserlichen Auftrag an den lokalen Adel zurückgeführt. Die Burg war wehrhafte Anlage mit Wohngebäuden in der Umgebung. 1340 ist Johann von Uttenhofen als meißnischer Marschall nachweisbar. Später folgten die Rabensteiner zu Döhlau und die von Waldenfels. Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert vermutlich aufgegeben. Im 20. Jahrhundert wurde eine Infotafel errichtet, und ein Gedenkstein erinnert an Thea von Harbou. Heute ist die Wallanlage als Insel im Wassergraben erhalten. Der Graben ist drei bis zehn Meter breit. Auf der Insel sind keine Bebauungsspuren vorhanden. Die Anlage ist Teil der Landschaft und wird durch die Quellitz und die Südliche Regnitz geprägt. Die Umgebung umfasst die Parkanlage und die Altstadt von Döhlau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Döhlau
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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