Gübs

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Gübs

Ortsteil von Biederitz

Gübs ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Biederitz im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Das kleine Kirchendorf liegt in der landwirtschaftlich genutzten Ehleaue, die an die Ostgrenze von Magdeburg grenzt. Die Gemarkung wird vom Elbe-Umflutkanal und der Ehle abgegrenzt. Der Ort ist über eine 2,5 Kilometer lange Stichstraße erreichbar, die vom Nachbarort Königsborn abzweigt. Die Siedlung Klein Gübs gehört zum Ortsteil. Gübs war bis 1953 ein eigenständiges Dorf mit 15 Bauernhöfen. Die Landwirtschaft spielte hier eine zentrale Rolle, und die Gemeinde war Gründungsmitglied des Ehle-Deichverbandes. Im Zuge der Kollektivierung der Landwirtschaft in der DDR mussten die Höfe der LPG in Wahlitz angehören, doch 1957 gründeten die Landwirte die eigene LPG „Bundschuh“. Nach der Wiedervereinigung wurde Gübs 2010 in die Einheitsgemeinde Biederitz eingegliedert. In Gübs gibt es die St.-Andreas-Kirche, die 1945 durch Bombenangriffe beschädigt und in den 1950er Jahren wieder aufgebaut wurde. Der Ortsteil Klein Gübs wurde 2002 durch das Elbehochwasser stark getroffen. Die Ehle stieg aufgrund eines Sielbruchs des Umflutkanales stark an, und alle Häuser mussten evakuiert werden. Der Wasserstand erreichte über 3 Meter, was zu erheblichen Schäden führte. Nur die alten Höfe und die Kirche blieben unversehrt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil
Ort
Biederitz
Seehöhe
46 m

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