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Palais Morzin
Palast in Prag, Tschechien
Das Palais Morzin auf der Prager Kleinseite ist ein barockes Palais, das seit dem 17. Jahrhundert besteht und heute die rumänische Botschaft beherbergt. Es liegt in der Nerudova 25, unweit des Kleinseitner Rings. Die Straße gehört zum historischen Königsweg, der von der Altstadt zum Hradschin führt und somit eine repräsentative Achse der Stadt darstellt. Das Palais wurde im 17. Jahrhundert von Graf Paul Morzin erworben und unter Graf Wenzel Morzin umgestaltet. Die Architektur stammt von Johann Blasius Santini-Aichl, mit Ornamentik von Ferdinand Maximilian Brokoff. Die Hauptfassade zeigt Allegorien des Tages und der Nacht sowie das Familienwappen. Im 18. Jahrhundert war das Gebäude ein Zentrum des Musiklebens, und im 19. Jahrhundert ging es an die Grafen Czernin-Morzin. 1936 wurde es dem Rumänischen Staat verkauft. Das Gebäude umfasst Räume mit Ausstattung aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Fassade mit den Atlanten oder Mohren sowie die Allegorien sind Teil der ursprünglichen Gestaltung. Die Lage am historischen Königsweg und die barocke Architektur machen das Palais zu einem markanten Gebäude der Kleinseite. Die Umgebung umfasst die Altstadt und den Hradschin, die über die Nerudova verbunden sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Kleinseite
- Erbaut
- 1713
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Johann Blasius Santini-Aichl
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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