📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Liechtenstein
Palais in Prag (Malostranské náměstí)
Das Palais Liechtenstein steht am oberen Kleinseitner Ring in der Altstadt von Prag. Es handelt sich um ein barockes Stadtschloss, das im 15. Jahrhundert als fünf Häuser errichtet wurde und später von der Familie Liechtenstein umgebaut und ausgebaut wurde. Die heutige klassizistische Fassade entstand 1791 unter der Leitung von Matyáš Hummel. Das Gebäude war bis 1918 als Hauptquartier des k.u.k. VIII. Korpskommandos bekannt und diente später der Tschechoslowakischen Armee sowie dem deutschen Militärhauptquartier während des Zweiten Weltkriegs. Das Palais wurde ab 1991 von der Musikfakultät der Akademie der musischen Künste in Prag genutzt. Im ersten Stock befindet sich der große Konzertsaal, der nach Bohuslav Martinů benannt ist. Der klassische Saal wurde in den 1980er Jahren für musikalische Zwecke renoviert. Das Gebäude umfasst einen Innenhof, ein monumentales Treppenhaus und einen großen Saal mit klassizistischer Dekoration. Die Umgebung umfasst die Altstadt von Prag und die Moldauinsel Kampa. Die Räume des Palais umfassen einen Innenhof, ein monumentales Treppenhaus und einen großen Saal mit klassizistischer Ausstattung. Der erste Stock beherbergt den Konzertsaal von Bohuslav Martinů. Aus dem Innenhof und den Räumen können Ausblicke auf die Altstadt von Prag und die Moldauinsel Kampa genossen werden. Die Umgebung besteht aus historischen Gebäuden, Gassen und Plätzen der Altstadt sowie der benachbarten Moldauinsel.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Veranstaltungsort
- Ort
- Kleinseite
- Erbaut
- 1623
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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