Philippsthal (Werra)

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Philippsthal (Werra)

hessische Marktgemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg an der Landesgrenze zu Thüringen

Philippsthal (Werra) ist eine Marktgemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, direkt an der Landesgrenze zu Thüringen. Die Gemeinde liegt an der Werra, mit dem tiefsten Punkt bei 212 m ü. NN in der Werraaue und dem höchsten Punkt auf 445 m ü. NN. Sie grenzt im Norden an Heringen, im Osten an Vacha und im Süden an thüringische Gemeinden. Die Gemeinde besteht aus sechs Ortsteilen. Philippsthal hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster Kreuzberg wurde 1525 zerstört und 1568 aufgegeben. Das Schloss Philippsthal wurde 1685 von Landgraf Philipp von Hessen-Philippsthal errichtet. Die Gemeinde wurde 1972 aus sechs Gemeinden gebildet und 2001 zum Marktgemeindestatus erhoben. Bekannt wurde sie durch den Mord an Melanie und Karola Weimar 1986. In Philippsthal gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Schlosskirche aus dem 12. Jahrhundert und die ehemalige Klosterkirche. Der Landschaftspark Weidenhain, der bis 300 m westlich der Vachaer Werrabrücke reicht, war einst bekannt für seine Schankwirtschaft. Rad- und Wanderwege wie der Bahnradweg Hessen und der Werratal-Radweg verbinden die Region mit anderen Orten. Die Gemeinde ist evangelisch geprägt und hat eine katholische Filialkirche.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Marktgemeinde, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Seehöhe
315 m

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