📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Thurn und Taxis
Bauwerk in Frankfurt am Main
Das Palais Thurn und Taxis in Frankfurt am Main wurde zwischen 1731 und 1739 errichtet und war ursprünglich die Residenz der Familie Thurn und Taxis. Es diente später als Sitz der Kaiserlichen Reichspost und als Sitz des Deutschen Bundes. Die Familie Thurn und Taxis zog 1724 nach Frankfurt, nachdem Kaiser Karl VI. die Ansiedelung des Fürstenhauses angeregt hatte. Die Stadt Frankfurt widerstand zunächst, ließ aber schließlich im Jahr 1729 einen Vertrag zur Errichtung des Palais schließen. Die Baukosten stiegen deutlich über die ursprüngliche Schätzung, und der Bau dauerte bis 1739. Der Fürst Anselm Franz von Thurn und Taxis beauftragte den Architekten Robert de Cotte mit den Plänen und setzte den Bau in Gang. Die Familie Thurn und Taxis lebte im Palais, bis der Fürst 1739 starb. Sein Sohn Alexander Ferdinand setzte die Hofhaltung fort und hatte Einfluss auf die Reichspolitik. Das Palais wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen, doch die Portalbauten wurden im Zuge des Fernmeldehochhauses wiedererrichtet. 2004 bis 2009 wurde das Gebäude als Teil des Palaisquartier-Projekts rekonstruiert. Heute beherbergt es Geschäftsräume und Läden. Die Geschichte des Palais ist eng mit der Familie Thurn und Taxis und der Entwicklung Frankfurts verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Frankfurt am Main
- Architekt
- Robert de Cotte
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