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Burg Eger
Burg in Eger, Tschechien; ehemalige Kaiserpfalz
Die Burg Cheb, auch Burg Eger genannt, ist eine Kaiserpfalz und Burganlage oberhalb des Flusses Eger in der Stadt Cheb im westlichen Tschechien. Sie wurde im 11. Jahrhundert errichtet und war ein Verwaltungszentrum des Heiligen Römischen Reichs. Die Anlage umfasst romanische und gotische Bauteile, darunter den Schwarzen Turm und die Doppelkapelle. Sie war bis ins 19. Jahrhundert in der Geschichte der Region präsent. Die Burg ist historisch bedeutsam, da sie als Kaiserpfalz Friedrichs Barbarossas und als Sitz der Staufer bekannt ist. Sie war Schauplatz wichtiger Ereignisse, wie dem Mord an Wallensteins Getreuen 1634 und dem Aufenthalt Goethes 1821. Die Anlage wurde mehrfach saniert und ist heute ein beliebtes Touristenziel, das archäologische Funde und historische Räume beherbergt. Besucher können die Außenmauern, den Schwarzen Turm und die Doppelkapelle erkunden. Die Doppelkapelle ist weitgehend erhalten und zeigt den Übergang von der Spätromanik zur frühen Gotik. Die Burganlage umfasst auch eine archäologische Sammlung und wurde für die Landesgartenschau 2006 umgestaltet. Vor dem Eingang steht eine Stauferstele, die 2013 enthüllt wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Königspfalz, Burgruine, Wallburg
- Ort
- Cheb
- Erbaut
- 1200
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
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