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Franziskanerkloster Eger
ehemaliges Franziskanerkolster in der Altstadt von Eger, Tschechien
Das Franziskanerkloster Eger, heute Cheb in Tschechien, lag im Südwesten der Altstadt. Es war eine Niederlassung des Franziskanerordens und gehörte zur Sächsischen Franziskanerprovinz. Die Existenz des Klosters ist ab 1247 belegt, und es bestand bis 1951. Das Kloster war Teil der Stadtgeschichte Egers, die im 13. Jahrhundert durch die Stadterweiterung und die Gründung von weiteren Klöstern geprägt war. Das Kloster war ein zentraler Ort der Seelsorge und hatte ein eigenes Viertel, die Franziskanervorstadt. Es war für die Bevölkerung ein Asylort, obwohl die Stadt das Recht beschränkte. Die Klosterkirche wurde 1285 wieder geweiht und war Teil der wichtigen Ereignisse wie die Hochzeit des böhmischen Königs. Das Kloster war auch in der Reformation und der Rekatholisierung aktiv, bis es 1951 aufgelöst wurde. Vor Ort stand die Klosterkirche, die gegenüber der St.-Klara-Kirche lag. Die Franziskanervorstadt war ein dicht bebautes Viertel mit einer Verbindungsstraße zur Stadt. Die Klosterkirche war ein zentraler Raum, in dem wichtige religiöse und politische Ereignisse stattfanden. Die Umgebung umfasste die Altstadt von Cheb und andere Klöstern wie das Klarissenkloster. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Stadtgeschichte verknüpft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Cheb
- Adresse
- Františkánské náměstí 32/12
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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