Fryštát

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Fryštát

Burg in Tschechien

Fryštát, auch bekannt als Fryštátský hrad, ist ein gotisch-renesanischer Bau aus dem späten 13. Jahrhundert. Er liegt auf einem Felsplateau über der Mlýnka, nahe den Ufern der sächsischen Olše, am Rande des historischen Zentrums von Karviná. Der Hrad war ursprünglich ein Wachposten der Slezischen Handelsstraße von Ungarn nach Pommern und wurde ab der Mitte des 15. Jahrhunderts zur Residenz der Piastischen Herrscherfamilie. Heute ist er der einzige dieser Art in Tschechien. Der Hrad war bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ein zusammenhängender Komplex, der später in zwei unabhängige Teile zerfiel: den Fürstlichen Schloss und die Pfarrkirche. Von 1327 bis 1573 war er ein Ländchen der böhmischen Könige und die längste Residenz der böhmischen Dynastie. Die Piasten starben hier 1571 aus. Der Hrad ist von einer Mauer und einem Graben umgeben, dessen Spuren noch sichtbar sind. Die ältesten erhaltenen Bauten stammen aus der Gründungszeit, darunter der Hauptoratorium der Kirche und die südwestliche Teilung des Schlosses mit dem repräsentativen Saal. Im 14. Jahrhundert wurde der Hrad zur Residenz umgebaut, wobei die Gotik und Renaissance sich vermischten. Die Kirche wurde umgebaut, und eine 56 Meter hohe Turm wurde errichtet. Im 16. Jahrhundert wurde der Hrad zu einem komfortablen Sitz der Fürsten umgebaut, der auch für bedeutende Gäste wie die polnische Königin Elisabeth Habsburg diente.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Karviná

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