Ziertheim

📷 Bild: Wikimedia Commons

SchwabenBezirk Schwaben

Ziertheim

Gemeinde in Deutschland

Ziertheim liegt im nördlichen Teil des Egautals, am Rande der Schwäbischen Alb, etwa neun Kilometer nördlich von Lauingen. Die Gemeinde grenzt im Norden an die Landesgrenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Im Westen erstreckt sich das Dattenhauser Ried, das größte Feuchtgebiet der Schwäbischen Alb. Die Gemeinde besteht aus drei Ortschaften, die jeweils eigenständige Gemeinden waren, bis sie 1978 zur Gemeinde Ziertheim zusammengefasst wurden. Der Ort wurde erstmals 1232 als Zurtin erwähnt und 1471 als Zürtheim genannt. Im 19. Jahrhundert war Ziertheim Teil des Reichsstiftes Neresheim, bis es 1803 an die Fürsten Thurn und Taxis und später 1810 an das Königreich Württemberg ging. 1978 wurden die umliegenden Gemeinden Dattenhausen und Reistingen eingegliedert, wodurch die heutige Gemeinde entstand. Ziertheim ist geprägt von seinen drei Pfarrdörfern, die jeweils eine eigene Kirche besitzen. Die Katholische Pfarrkirche St. Veronika in Ziertheim, die Filialkirche St. Martin in Dattenhausen und die Pfarrkirche St. Vitus in Reistingen sind bedeutende Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertagesstätte mit neuer Einrichtung und eine Grund- und Mittelschule in Wittislingen. Zudem ist die Gemeinde über die Staatsstraße 2032 gut an das Umland angeschlossen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Dillingen an der Donau
Seehöhe
460 m
Quellen:Ziertheim (CC0-1.0)

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