Kanonissenstift Reistingen

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterSchwabenBezirk Schwaben

Kanonissenstift Reistingen

archäologische Stätte in Deutschland

Das Kloster Reistingen ist ein ehemaliges Kanonissenstift im Ortsteil Reistingen von Ziertheim in Bayern. Es liegt im Landkreis Schwabach und ist von der Stiftskirche St. Petrus und St. Vitus umgeben. Die Anlage entstand im 14. Jahrhundert und war ursprünglich ein Benediktinerkloster, das ab dem 13./14. Jahrhundert als Kanonissenstift organisiert wurde. Die Stiftskirche wurde im Jahr 1450 aufgelöst und später als Pfarrkirche weitergenutzt. Das Stift war bis Mitte des 13. Jahrhunderts ein Benediktinerkloster, wurde aber ab dem 13./14. Jahrhundert als Kanonissenstift geführt. Papst Nikolaus V. hob es 1450 auf, um die bischöfliche Mensa von Augsburg zu unterstützen. 1465 kaufte der Bischof mit einer Teil der Einkünfte liturgische Bücher für seine Dillinger Hofkapelle. Die Stiftskirche wurde nach der Auflösung als Pfarrkirche St. Vitus weitergenutzt. Die Stiftskirche St. Petrus und St. Vitus steht heute als Pfarrkirche im Ort. Die Anlage umfasst mehrere Räume, darunter eine Sakristei und eine Kapelle. Die Kirche bietet einen Ausblick auf die umliegende Landschaft und ist Teil der historischen Stadtsilhouette von Ziertheim. Die Umgebung umfasst die Ortschaft Reistingen und die nähere Region im Landkreis Schwabach.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Archäologische Stätte
Ort
Ziertheim
Erbaut
1245
Quellen:Kanonissenstift Reistingen (CC0-1.0)

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