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Karmel St. Joseph in Köln
Kloster in Deutschland
Der Karmel St. Joseph in Köln war ein Konvent der Karmelitinnen, der 1850 gegründet wurde und bis 1875 bestand. Er entstand als Tochtergründung des 1639 gegründeten Karmels Maria vom Frieden, das 1802 aufgelöst wurde. Das Kloster befand sich in der Altstadt-Süd von Köln, zunächst in der Dechanei von St. Kunibert, später am Gereonskloster. Der Karmel St. Joseph war Teil der katholischen Gemeinschaft und hatte eine eigene Kapelle, die 1863 konsekriert wurde. Die Klosterkirche war in neugotischem Stil errichtet und hatte eine gewölbte Decke sowie Rundbogenfenster. Die Schwestern lebten in einer Gemeinschaft aus Klausurschwestern, Novizinnen und Außenschwestern. Die Kapelle wurde später in ein Mädchenheim umgewandelt und diente weiterhin als Gottesdienststätte. Die ehemalige Kapelle am Gereonskloster wurde in die Baulichkeiten der Gerling-Versicherung eingebunden und später als Galerie für zeitgenössische Fotografie genutzt. Sie ist in restauriertem Zustand erhalten und hat eine gewölbte Kirche mit Marmor-Säulen und Regalschränken. Die Räume eignen sich für Konferenzen und sind mit einem ovalen Holztisch ausgestattet. Die Umgebung umfasst das Friesenviertel und die Rheinhallen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Altstadt-Süd
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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