Römerturm

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Römerturm

Wehrturm in Köln

Der Römerturm ist ein römischer Wachturm aus der Stadtmauer der römischen Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA) in der Kölner Altstadt-Nord. Er liegt in der Zeughausstraße 13, etwa 200 Meter vom U-Bahnhof Appellhofplatz und 500 Meter vom Dom entfernt. Der Turm ist der besterhaltene Teil der römischen Stadtbefestigung und besteht aus verschiedenen Gesteinen, darunter weißer Kalkstein, roter Sandstein und Grauwacke. Seine Mosaikverzierung unterscheidet sich im Unterteil und Oberteil, wobei das Oberteil vermutlich nach einer Zerstörung hinzugefügt wurde. Der Römerturm wurde um 50 n. Chr. erbaut und war Teil der fast vier Kilometer langen Westmauer. Er ist etwa 5,50 Meter hoch und an der Feldseite mit Natursteinmosaik verziert. Im 13. Jahrhundert diente er als Klosterlatrine und wurde ab 1806 in Privatbesitz übergeben. 1873 kaufte die Stadt Köln den Turm, um ihn vor Abriss zu schützen. Heute ist er denkmalgeschützt und seit 1980 wieder in Privatbesitz. 2022 wurde eine statisch kritische Ausbauchung an der Nordseite gesichert. Der Römerturm ist ein eindrucksvolles Beispiel der römischen Befestigungsarchitektur. Die Mauern sind aus verschiedenen Gesteinen gebaut und zeigen eine reiche ornamentale Verzierung. Die Turmwand hat eine Dicke von bis zu 2,5 Metern und umfasst 3/4 des Umfangs. Im Inneren gab es eine Anlage, die als Abtritt diente, und zwei Halbkreisfenster, die vermutlich erst später hinzugefügt wurden. Die Umgebung um den Turm besteht aus der Kölner Altstadt, der Zeughausstraße und der nahegelegenen Klarissenkirche.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Turm
Ort
Altstadt-Nord
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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