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Museum für Soziale Hygiene

Museum in Deutschland

Das Museum für Soziale Hygiene war ein städtisches Museum in Nürnberg, das vom Gesundheitsamt betrieben wurde. Es stand am Hauptmarkt und war 1930 eröffnet worden. Die Ausstellungen zeigten Themen wie Stadthygiene und menschliche Anatomie, ergänzt durch Lehrpräparate, Bilder und Modelle. Ein Vortragsraum mit Filmprojektor und Epidiaskop stand ebenfalls zur Verfügung. Das Museum wurde 1936 für propagandistische Zwecke genutzt, etwa mit der Ausstellung „Vererbung – Rasse – Volk“. Nach der Zerstörung des Gebäudes durch Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg gab es Versuche, es wieder aufzubauen, doch fehlende Räume und dringende Aufgaben behinderten diesen Plan. In der Nachkriegszeit blieb das Museum nicht erhalten. Die Ausstellungsfläche und die technischen Einrichtungen wurden nicht wiederhergestellt. Die Geschichte des Museums ist eng mit der Entwicklung des städtischen Gesundheitsamtes und der sozialhygienischen Aufgaben verbunden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Nürnberg
Quellen:Museum für Soziale Hygiene (CC0-1.0)

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