Kostel svatého Jiljí v Milevsku

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Kostel svatého Jiljí v Milevsku

Kirchengebäude in Tschechien

Der Kirchenbau St. Jiljí in Milevsko ist eine romänische Filialkirche, die im Zentrum eines Friedhofs steht und im Areal des benachbarten Klosters liegt. Die Kirche ist als kulturelle Denkmal in der Gemeinde Písek eingetragen. Sie wurde ursprünglich im späten 12. Jahrhundert als einflachgestalteter Bau mit einem östlichen Rechteckchor errichtet. Die ursprüngliche Form wurde im 15. Jahrhundert durch gotische Umbauten verändert, wobei Teile des ursprünglichen Baues zerstört wurden. Die Kirche diente ursprünglich als Besitzkirche des Grafen Jiří von Milevsko. Die Kirche ist heute als Trauerkirche genutzt und wurde in den 1980er Jahren umgebaut. 2018 begannen archäologische Ausgrabungen, bei denen unter anderem ein versteckter Treppenaufgang und ein mittelalterlicher Schatz entdeckt wurden. In dem Schatz fanden sich Relikte wie zinnene Kreuze und eine goldene Platte mit dem Inschrift IR (Jesus Rex). Die Kirche ist Teil des Programms zur Erhaltung des architektonischen Erbes und wurde bis 2014 mit 5,42 Millionen Kronen gefördert. Die Kirche hat eine Länge von über 23 Metern, eine Breite von über 11 Metern und eine Höhe von 15,5 Metern. Der Eingang liegt im Süden, und der Friedhof umgibt den Bau. Die letzte Erweiterung des Friedhofs fand 1899 statt. Die Kirche ist ein Teil des historischen Areals des Klosters und hat eine enge Verbindung zur Geschichte der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Erbaut
1150
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
Teil eines Nationales Kulturdenkmals in Tschechien

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