📷 Bild: Wikimedia Commons
Montazeau
französische Gemeinde
Montazeau liegt im Südwesten des Départements Dordogne, in der Landschaft des Bergeracois. Die Gemeinde ist von Weinbergen durchzogen und wird im Norden von der Lidoire, im Süden von der Estrop und im Osten von der Tord begrenzt. Die Höhenunterschiede im Gemeindegebiet reichen von 27 m bis 113 m. Die Landschaft ist gewellt und in der Nordhälfte stark bewaldet. Rund 60 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt, 40 % sind Wald. Montazeau wurde erstmals 1122 als Sanctus Martinus de Montazeux erwähnt. Die Pfarrei war ursprünglich Teil der Kastellanei Montcaret, bis sie im 13. Jahrhundert eine Ausnahme bildete. Die Gemeinde war im Spätmittelalter Teil der Herrschaft der Kastellanei Montcaret. Im Tal gab es zahlreiche Lehen, unter anderem das Schloss Ségur, das von einer Enkelin von Michel de Montaigne bewohnt wurde. Die Gemeinde ist bekannt für die Pfarrkirche Saint-Martin, ein mittelalterlicher Bau mit romanischen und gotischen Elementen. In der Nähe steht ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Das Schloss Les Moulins aus dem 16. und 17. Jahrhundert mit vier Türmen ist ebenfalls ein sehenswertes Bauwerk. Die Gemeinde hat eine öffentliche Grundschule und liegt in der Weinbauzone des Périgords.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Dordogne
- Seehöhe
- 113 m
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