Kleinkastell Ferbach

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Rheinland-PfalzBezirk Rheinland-Pfalz

Kleinkastell Ferbach

archäologische Stätte in Deutschland

Das Kleinkastell Ferbach liegt in der Grenzlage zwischen Höhr-Grenzhausen und Weitersburg im Westerwaldkreis. Es war ein römisches Kastell des Obergermanischen Limes und gehört seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Anlage befindet sich an der Landstraße 308, südöstlich der Stadt Höhr-Grenzhausen, auf einer Terrasse am linken Ufer des Ferbaches. Die Befestigung war strategisch wichtig für die Kontrolle des Talgebiets. Das Kastell wurde 1894 archäologisch ausgegraben und ist ein Steinkastell mit einer Fläche von etwa 0,07 Hektar. Es war mit einer 0,80 Meter starken Mauer und einem Spitzgraben gesichert. Der Innenraum enthielt einen zentralen Steinbau und Reste von Holzbaracken. Ein wichtiger Fund war eine Terra-Sigillata-Scherbe mit der Inschrift COH VII, die auf die Besatzung der 7. Kohorte der Raeter hinweist. Die Anlage ist Teil des UNESCO-Welterbes und als Kulturdenkmal geschützt. Die Befestigung und der Limesverlauf zwischen Ferbach und Hillscheid sind in unterschiedlichen Zuständen erhalten. Die Gemeinden Höhr-Grenzhausen und Hillscheid haben Wanderwege und Informationstafeln eingerichtet, um die historischen Relikte zu präsentieren. Die Anlage ist für Wanderer und Geschichtsinteressierte zugänglich.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kleinkastell, Archäologische Stätte
Ort
Rheinland-Pfalz
Denkmalstatus
Teil einer UNESCO Welterbestätte

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