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Höhr-Grenzhausen
Stadt im Kannenbäckerland im Westerwald, Deutschland
Höhr-Grenzhausen ist eine Stadt im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz und Mittelpunkt der keramischen Industrie. Sie gehört zur gleichnamigen Verbandsgemeinde und ist als Mittelzentrum ausgewiesen. Die Stadt liegt im Kannenbäckerland am Rande des Naturpark Nassau, westlich der Alarmstange. Sie grenzt an Gemeinden wie Alsbach und Vallendar. Die Stadt ist seit 2025 UNESCO Creative City und trägt den Beinamen „Kannenbäckerstadt“. Höhr-Grenzhausen hat eine reiche Geschichte, die sich aus drei Ortsteilen zusammensetzt: Grenzhausen, Grenzau und Höhr. Grenzhausen wurde 1281 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1346 Stadtrechte. Grenzau war ein Burgdorf mit Stadtrechten nach Frankfurter Recht. Höhr-Grenzhausen wurde 1936 aus den drei Ortsteilen gebildet. Die Stadt ist bekannt für ihre Keramikindustrie und verfügt über ein Keramikmuseum sowie eine Fachhochschule für Keramik. Die Stadt bietet verschiedene kulturelle Angebote wie das Keramikmuseum, das Kultur-Kasino und die Burg Grenzau. Wander- und Radwege führen durch das Gebiet, darunter der Deutsche Limes-Radweg. Die Stadt ist auch Ausgangspunkt für den Tourismus, der vor allem durch die Keramik und die Natur attraktiv ist. In der Stadt gibt es zwei vier-Sterne-Superior-Hotels und zahlreiche Ferienwohnungen. Die Infrastruktur umfasst auch eine gut ausgebauten Verkehrsnetz mit Buslinien und Anschlüssen an den Eisenbahnsystem.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen
- Seehöhe
- 250 m
In der Nähe
- Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen0 m
- Keramikmuseum Westerwald1.3 km
- Kleinkastell Ferbach1.4 km
- Burg Grenzau2.0 km
- Hilgert2.6 km
- Kammerforst3.2 km
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