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Zisterzienser/-innenkloster St. Maria, Alt-Bottenbroich
1802 aufgehobenes und 1951 durch Tagebau abgegangenes Zisterzienserkloster bei Kerpen, Rhein-Erft-Kreis
Das Kloster Bottenbroich war ein Zisterzienserinnenkloster, das etwa drei Kilometer nordöstlich von Kerpen im Rhein-Erft-Kreis stand. Es wurde im 13. Jahrhundert unter der Aufsicht der Abtei Hamborn erworben und zur Gründung des Ordensstandorts ausgebaut. Die Klosterkirche wurde 1484 geweiht und war bis 1802 ein Zentrum der Marienverehrung. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster aufgelöst, die Kirche blieb jedoch als Pfarrkirche erhalten. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle in der Region, insbesondere durch die Marienverehrung und den Bau der Klosterkirche. 1777 wurde es der Abtei Marienstatt unterstellt, und die Mönche siedelten nach Marienstatt und Mariawald über. 2004 wurde das rekultivierte Gelände als Austragungsort des XX. Weltjugendtages genutzt. 2006 wurde eine Sonnenuhr mit dem Wappen des Mutterklosters Morimond aufgestellt, um die Verbindungen zu den Klöstern zu betonen. Auf dem Gelände des ehemaligen Klosters sind heute Räume und Wege vorhanden, die auf die Geschichte des Ortes hinweisen. Die Sonnenuhr und Wegpfeile erinnern an die Verbindungen zu den Klöstern Morimond und Kamp. Die ehemalige Klosterkirche wurde 1951 abgerissen, doch die Pietà ist heute in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Frechen-Grefrath zu sehen. Die Umgebung umfasst das Gebiet des Braunkohletagebaus Frechen und das heute als Marienfeld bezeichnete Areal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Rhein-Erft-Kreis
- Erbaut
- 1201
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