📷 Bild: Wikimedia Commons
Felsenreitschule
Spielstätte der Salzburger Festspiele
Die Felsenreitschule ist eine ehemalige Reitschule in Salzburg, die heute als Spielstätte der Salzburger Festspiele dient. Sie wurde 1693 als Sommerreitschule für den Salzburger Dom errichtet und diente später als Kavallerie-Reithalle. Die Bühne ist in den Arkaden der ehemaligen Zuschauertribüne untergebracht und hat eine Breite von 40 Metern. Die Felsenreitschule ist seit 1926 für Freilichtaufführungen der Salzburger Festspiele genutzt. Bekannte Inszenierungen wurden hier unter der Regie von Max Reinhardt und Clemens Holzmeister realisiert. 1948 wurde sie erstmals als Opernbühne genutzt, und 1968–1970 wurde sie umgebaut. Die Bühne verfügt über eine Unterbühne und eine lichtdichte Regenplane, die das Bühnengeschehen schützt. Die Felsenreitschule bietet Platz für 1412 Sitz- und 25 Stehplätze. Sie teilt ihr Foyer mit dem Hauses für Mozart. Die Bühne ist mit einer modernen, mobilen Dachkonstruktion ausgestattet, die seit 2010/2011 installiert wurde. Die Bühne ist mit einer Unterbühne, einer Tribüne und einem Kulissendepot ausgestattet. Die Technik ermöglicht eine flexible Nutzung der Bühne für verschiedene Aufführungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pferdesportanlage, Schulgebäude, Theatergebäude
- Ort
- Salzburg
- Adresse
- Hofstallgasse 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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