📷 Bild: Wikimedia Commons
Großes Festspielhaus
Opernhaus in Salzburg, Teil des Festspielhaus-Komplexes
Das Große Festspielhaus in Salzburg ist eine der Spielstätten der Salzburger Festspiele und liegt in der Altstadt, teilweise in den Mönchsberg eingebettet. Es wurde ursprünglich als Hofstallung errichtet und später zum Kavalleriekaserne genutzt. Die heutige Form entstand nach Plänen von Clemens Holzmeister, wobei zwischen 1956 und 1960 große Teile des Mönchsbergs abgetragen wurden, um Platz für das Gebäude zu schaffen. Das Festspielhaus erhielt 1960 seine Eröffnung mit der Oper *Der Rosenkavalier* von Richard Strauss. Es war zudem die Aufführungsorte für Werke wie *Die Bassariden* von Hans Werner Henze und *De temporum fine comoedia* von Carl Orff. Die Bühne ist mit einer Breite von 100 Metern und einer Tiefe von 25 Metern ausgestattet, bietet 2179 Sitzplätze und besitzt moderne Technik wie hydraulische Bühnenmaschinerien und digitale Lichtsteuerung. Im Foyer und den Räumen des Festspielhauses finden sich zahlreiche künstlerische Werke, darunter Marmorplastiken, Gobelins und Wandmalereien. Besonders auffällig ist das Marmorportal an der Nordseite, das von Johann Bernhard Fischer von Erlach gestaltet wurde. An der Fassade zur Hofstallgasse ist ein Spruch in lateinischer Sprache angebracht, der die künstlerische Bedeutung des Gebäudes unterstreicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Opernhaus
- Ort
- Salzburg
- Adresse
- Hofstallgasse 1
- Architekt
- Clemens Holzmeister
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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