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Musée Néo-Zélandais de la Libération
Das Musée Néo-Zélandais de la Libération liegt in Le Quesnoy, einem ehemaligen Festungstädtchen im Norden Frankreichs. Die Stadt wurde von 1914 bis 1918 von deutschen Truppen besetzt. Am 4. November 1918 eroberten die neuseeländischen Truppen die Stadt, ohne auf die Festungsmauern zu schießen, und setzten eine Rauchwolke ein, um unbemerkt einzudringen. Die Aktion gilt als der erfolgreichste Tag auf der Westfront im Ersten Weltkrieg. Die Neuseeländer eroberten Le Quesnoy ohne Toten unter der Bevölkerung, obwohl 130 Soldaten starben. Die Stadt erinnert an die Ereignisse durch Straßen benannt nach neuseeländischen Soldaten und ein Denkmal, das 1923 eingeweiht wurde. Die Erinnerung an die Schlacht ist auch in einem Kindergarten mit dem Namen des Soldaten Lieutenant Leslie Averill verankert. Das Museum ist in einem restaurierten 19. Jahrhundert-Gebäude untergebracht, das einst das Rathaus der Stadt war. Es kombiniert moderne Architektur mit historischen Elementen der Festungsstadt. Die Ausstellungen erzählen die Geschichte der Eroberung Le Quesnoys und der neuseeländischen Rolle im Ersten Weltkrieg. Ein großer, hyperrealistischer Soldatenfigur aus Wētā Workshop ist Teil der Ausstellung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gebäude, Heimatmuseum
- Ort
- Le Quesnoy
- Adresse
- 18 Rue Achille Carlier
- Erbaut
- 2024
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