📷 Bild: Wikimedia Commons
château comtal du Quesnoy
Schloss in Frankreich
Das ehemalige Kasteel van Le Quesnoy stand im französischen Ort Le Quesnoy, nicht weit von Valenciennes. Es war eine vermauerte Burg der Grafen von Henegouwen und wurde um 1160 von Graf Boudewijn IV errichtet. Die Burg wurde später durch die Ehefrau Adelheid von Namen ergänzt, die eine Kapelle für den Heiligen Jan errichtete. Das Kasteel war über Jahrhunderte das Hauptquartier der Grafen von Henegouwen und war Schauplatz wichtiger Ereignisse, darunter Hochzeiten und Geburten von Adeligen. Das Kasteel war bis ins 17. Jahrhundert als militärisches Objekt von Bedeutung, bis es 1659 in französisches Eigentum fiel und eine Kaserne wurde. 1681 entstand das Steinbauwerk Pavillon Cernay unter dem Architekten Libéral Bruant. In den 1920er Jahren wurde es für die mobile Garde républicaine umgebaut. Heute sind nur die ehemalige große Saal, das Torhaus und ein römisch-romantisches Kellerkomplex sowie Fundamente und Teile der Kapelle erhalten geblieben. Besucher können die Reste des Kastells und die archäologischen Funde aus den Jahren 1997–1998 besichtigen. Die Ruinen liegen im Zentrum von Le Quesnoy und bieten einen Blick auf die historische Stadt. Umgebung und Ausblicke sind Teil der Atmosphäre des Ortes, der sich im Norden Frankens befindet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Le Quesnoy
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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