Festspielhaus Hellerau

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Festspielhaus Hellerau

Gebäude in Hellerau

Das Festspielhaus Hellerau wurde 1911 in der Gartenstadt Hellerau, die heute zu Dresden gehört, im Stil der Reformarchitektur errichtet. Der Architekt Heinrich Tessenow gestaltete das Gebäude, das als Hauptwerk der 20. Jahrhundert-Architektur gilt. Ursprünglich war es ein Schulgebäude für die Bildungsanstalt für Musik und Rhythmus von Émile Jaques-Dalcroze, die eine Internatsschule war. Um das Gebäude zu ergänzen, wurden Schülerpensionate und Lehrerwohnungen in der Umgebung gebaut, wodurch ein Ensemble entstand. Das Festspielhaus ist achsensymmetrisch und hat eine Grundfläche von 53 × 47 Metern. Der Mittelbau mit dem Festsaal überragt die Seitenflügel um 16 Meter. Der große Saal ist 45 Meter lang, 16 Meter breit und 12 Meter hoch. Er verfügt über große Fenster und ein mobiles Tafelbodensystem, das unter anderem einen Orchestergraben ermöglicht. Die eingeschossigen Oberlichtsäle dienen heute als Veranstaltungsräume und sind mit den umliegenden Räumen verbunden. Die Lehrerwohnhäuser und Seitengebäude ergänzen das Gelände und bieten Räume für verschiedene Nutzungszwecke. Um das Festspielhausgelände herum liegen die Lehrerwohnhäuser, Kasernengebäude und das große Pensionshaus. Die Außenanlagen umfassten ursprünglich Brunnen und Licht- und Luftbäder, die mit der Umwidmung des Geländes zur Kaserne verschwanden. Heute sind die Gebäude als Kulturstätte, Verwaltungsgebäude und Wohnraum genutzt. Die Geschichte des Festspielhauses reicht bis in die 1900er Jahre zurück und ist eng mit der Bildungsanstalt und der Musikpädagogik verbunden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Theatergebäude, Mehrzweckhalle, Zentrum für darstellende Künste
Ort
Dresden
Erbaut
1911
Architekt
Heinrich Tessenow
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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