Sehenswürdigkeiten · Castril
Castril
Gemeinde in der Provinz Granada, Andalusien, Spanien

Castril liegt im Nordosten der Provinz Granada, in der autonomen Region Andalusien. Der Ort ist etwa 900 Meter hoch und befindet sich im Quellgebiet zahlreicher Bäche, die alle in den Río Castril münden. Er liegt zu Füßen der Sierra de Castril und ist von der Provinzhauptstadt Granada sowie der Stadt Huéscar umgeben. Die Lage ist geprägt von einer kühlen Winter- und warmen Sommerklima mit geringen Niederschlägen, die sich über das ganze Jahr verteilen.
Castril wurde im 8. Jahrhundert von arabisch-maurischen Truppen erobert und blieb bis 1488 islamisch. In der Geschichte der Gemeinde spielen die Vertreibungen der Juden und der letzten Muslime eine Rolle. Die Bevölkerung entwickelte sich im 20. Jahrhundert durch die Mechanisierung und den Verlust von Arbeitsplätzen, wodurch ein Bevölkerungsrückgang einsetzte. Die Gemeinde umfasst mehrere Weiler und Einzelgehöfte, die zur heutigen Bevölkerung beitragen.
Castril ist bekannt für seine historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, darunter die gepflasterten Straßen und Gassen mit übereinander geschachtelten Häusern. Die alte maurische Burg existiert nur als Ruinen, während die Kirche Iglesia de Nuestra Señora de los Ángeles eine Renaissancekirche aus dem 15. und 16. Jahrhundert ist. In der Umgebung liegen die Ruine des Torre de Castril und der Wasserfall des Arroyo de la Magdalena, die als Naturschönheiten gelten. Die Gemeinde hat auch Partnergemeinden in Portugal, Deutschland, Italien und Spanien.
Quellen (2)
- Castril (CC0-1.0)
- Castril (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 890 m
- Website
- https://castril.es
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