Sehenswürdigkeiten · Cánoves
Cánoves
Gemeinde in Spanien

Cánoves y Samalús liegt in der Comarca Vallés Oriental, im Süden des Montseny-Gebirges. Der Ort ist von Tagamanent, San Pedro de Vilamajor, La Garriga, Montmany-Figaró und Las Franquesas del Vallés umgeben. Er ist etwa 42 Kilometer von Barcelona und 13 Kilometer von Granollers entfernt. Die beiden Orte Cánoves und Samalús wurden im 19. Jahrhundert vereinigt und erhielten 1989 ihren heutigen Namen.
Der Name Cánoves wurde erstmals 1002 in Verbindung mit dem Kloster Sant Cugat del Vallès erwähnt, das im Gebiet des Ortes Besitzungen hatte. In Samalús wurden römische und iberische Funde entdeckt, darunter ein Schatz aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Die Parroquie Sant Andreu de Samalús ist ein zentraler historischer Ort, der bis ins 11. Jahrhundert dokumentiert ist. Die Gemeinde war bis ins 18. Jahrhundert ein eigenständiges Municipio.
Der Ort ist bekannt für seine kulturellen Traditionen wie die Carbonera, bei der jährlich eine Holzkohle-Ofen aus Holz errichtet wird, und die Fira de Sant Ponç, bei der Handwerker und Landwirte ihre Produkte präsentieren. Zentrale Bauwerke sind das Ruinenwerk des Castillo de Cánoves, das restaurierte Castillo de Samalús und die romanische Iglesia de Sant Andreu de Samalús. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Natur- und Kulturdenkmäler wie das Castaño de Can Cuc und das archäologische Fundstück Puig del Castell.
Quellen (2)
- Cánoves (CC0-1.0)
- Cánoves y Samalús (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 346 m
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