Caines
Kuens liegt im südlichen Teil Südtirols, im Burggrafenamt von Vorderpasseier. Das Dorf befindet sich im unteren Passeiertal, auf der westlichen Talseite des Spronser Tals. Es grenzt an das Dorf Riffian und ist von den Flüssen Passer und Spronser Bach umgeben. Die Gemeinde ist auf einer Geländeterrasse in etwa 560 Meter Höhe gelegen und erreicht im Osten eine Höhe von über 1200 Meter. Die umliegende Landschaft ist geprägt von den Ötztaler Alpen und dem Texelgruppengebiet. Kuens wurde erstmals urkundlich im Jahr 718 erwähnt, als der bajuwarische Graf Grimoald dem Hochstift Freising die Flur locus Cainina schenkte. Das Dorf war bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Teil des Gerichtsbezirks Meran. Die Geschichte der Gemeinde ist eng mit dem Kloster Korbinian verbunden, das im 8. Jahrhundert gegründet wurde. Die heutige Pfarrkirche St. Mauritius und Korbinian trägt Zeugnisse aus der romanischen Zeit und ist ein zentraler Ort der Gemeinde. Kuens ist bekannt für seine Pfarrkirche, die dem Hl. Mauritius und dem Hl. Korbinian geweiht ist. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule und einen Kindergarten für die deutsche Sprachgruppe. Die Bevölkerung ist überwiegend deutschsprachig. Die Gemeinde besitzt keine eigene Verwaltungseinrichtung und nutzt das Rathaus von Riffian. Die politische Geschichte ist durch die Amtszeiten der Bürgermeister geprägt, die seit 1952 die Gemeinde leiteten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 386
- Fläche
- 1,63 km²
- Seehöhe
- 592 m
- Bezirk
- provincia autonoma di Bolzano
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