📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Bodenstein
Burg in Leinefelde-Worbis, Landkreis Eichsfeld, Thüringen
Die Burg Bodenstein liegt im Ohmgebirge im nördlichen Eichsfeld, oberhalb des Dorfes Wintzingerode, heute Ortsteil von Leinefelde-Worbis. Sie ist die am besten erhaltene Burg des Landkreises Eichsfeld und wurde nach der Familie der Burgherren benannt. Im Tal vor der Burg verläuft der Unstrut-Hahle-Radweg, und die nächstgelegene Stadt ist Leinefelde-Worbis. Die Burg war bis 1945 im Besitz der Herren von Wintzingerode, die sie bis ins 15. Jahrhundert als Alleinbesitzer behielten. Sie war Sitz eines Gerichtsbezirks und spielte eine wichtige Rolle in der Region. 1573 kam sie durch einen Konflikt in den Besitz der mit Berthold verfeindeten Vettern, die später die Herrschaft übernahmen. Die Burg war auch ein Zentrum der evangelischen Kirche und beherbergt heute kulturelle Angebote der Region. In der Burg gibt es Räume wie die Kapelle, die 1668 erweitert wurde, sowie das Fideikommiss Bodenstein, das seit 1914 von Gräfin Gisela von Wintzingerode verwaltet wird. Die Anlage wurde nach Kriegszeiten und Vandalismus wiederhergestellt. Die Burg kann an Sonn- und Feiertagen besichtigt werden und beherbergt ein kleines Café. Die Umgebung umfasst den Wald unterhalb der Burg und das Dorf Wintzingerode.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Leinefelde-Worbis
- Adresse
- Burgstraße 1, 37339 Leinefelde-Worbis
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
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