📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Worbis
ehemaliges Zisterzienserinnen- und später Franziskaner-Kloster in Worbis in Thüringen.
Das Kloster Worbis war von 1311 bis 1540 ein Zisterzienserinnenkloster und von 1667 bis 1824 ein Franziskanerkloster in der Gemeinde Worbis im Eichsfeld, Thüringen. Es lag in der Nähe der St.-Petri-Kirche und wurde von Graf Friedrich von Beichlingen gestiftet. Das Kloster war im 15. Jahrhundert aufgrund von Sittenverfall und wirtschaftlichen Schwierigkeiten geprägt und wurde 1540 aufgelöst. 1667 wurde es von den Franziskanern wieder besiedelt und bis 1824 bestand. Das Franziskanerkloster wurde ab 1668 umgebaut und 1678 geweiht. Die Klosterkirche St. Antonius, heute ein Highlight des Eichsfelds, wurde 1765 barock umgebaut. Das Kloster diente auch zur Ausbildung von Priestern und war in der Region als Seelsorger tätig. 1824 wurde das Kloster aufgehoben, und die Kirche wurde der katholischen Gemeinde übertragen. Nach der Schließung des Klosters wurde die Stätte bis 1848 als Zwangsarbeitsanstalt genutzt, wobei die Insassen aus den umliegenden Kreisen stammten. Später dienten die Gebäude dem Amtsgericht und dem Notariat. Heute sind nur Reste des Kreuzganges und des Brunnenhauses aus dem Mittelalter erhalten. Die Anlage ist Teil der Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis und wird für kulturelle Zwecke genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Leinefelde-Worbis
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