château de la Porte de Mars

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château de la Porte de Mars

Burg in Frankreich

Das Château de la Porte de Mars war eine Residenz der Erzbischöfe von Reims und liegt im Stadtgebiet von Reims, Marne. Es wurde ab dem 12. Jahrhundert errichtet und war eine der bedeutendsten Festungen im nordöstlichen Frankreich. Die erste Bauphase wird auf etwa 922–927 datiert, während die konkrete Baumaßnahme im 13. Jahrhundert begann. Der Erzbischof Henri de Braine setzte die Bauarbeiten um, wobei ein römischer Triumphbogen aus dem 4. Jahrhundert integriert wurde. Der Château war mehrfach zerstört, unter anderem während des Hundertjährigen Krieges. 1422 brannte das Palais nieder, wodurch wichtige Archive verloren gingen. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde es teilweise wieder aufgebaut. 1595 wurde es von König Henri IV. abgerissen, nachdem die Katholische Liga und die Familie Guise es verlassen hatten. Die Stätte blieb bis 1720 in der Hand der Erzbischöfe, bis sie für die Errichtung eines neuen Hôtels des Monnaie verkauft wurde. Die Ruine des Châteaus prägt heute die Stadt mit der Rue du Château porte Mars. Es gibt keine vollständigen Pläne, lediglich einige Zeichnungen geben Einblick in das Aussehen der ehemaligen Festung. Die Stätte war ein Zentrum der Macht und ein Symbol der Spannungen zwischen der Erzdiözese und den Einwohnern von Reims. Die Umgebung umfasst die historischen Stadtmauern und die Halles du Boulingrin, die heute als Einkaufscenter fungieren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Reims

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