Saint-Martin de Tours

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KlosterCentre-Val de LoireBezirk Centre-Val de Loire

Saint-Martin de Tours

Kloster in Frankreich

Saint-Martin de Tours ist eine römisch-katholische Basilika in Tours, Frankreich, errichtet im romanisch-byzantinischen Stil nach Plänen von Victor Laloux. Die heutige Basilika wurde 1887 begonnen und 1925 eingeweiht. Sie steht an der Stelle des Grabes des Heiligen Martin, der im 4. Jahrhundert in Tours bestattet wurde. Die Basilika war im Mittelalter ein zentraler Pilgerort und Teil einer Sakrallandschaft mit der Kathedrale und dem Kloster Marmoutier. Die Basilika ist ein bedeutender Pilgerort, der seit dem 4. Jahrhundert bis ins 18. Jahrhundert als wichtiger christlicher Ort fungierte. Im 18. Jahrhundert verfiel sie, wurde während der Französischen Revolution zerstört und nur noch Reste wie die Türme aus dem 11. bis 13. Jahrhundert erhalten. Die heutige Basilika hat eine Kuppel mit 51 m Höhe und ein Grab des Heiligen in der Krypta. Im Inneren gibt es ein großes Hauptschiff mit zwei Seitenschiffen und eine Orgel aus dem 19. Jahrhundert. Die Basilika bietet einen weiten Ausblick auf die Stadt und umgebende Gebiete. Der Vorplatz an der Südseite hat eine Kreuzigungsgruppe mit einer Statue des Hl. Martin, flankiert von Heiligenfiguren. Die Krypta mit dem Grab des Heiligen ist zugänglich über zwei Treppen. Die Umgebung umfasst historische Gebäude wie die Tour Charlemagne und die Tour de l’Horloge, die aus dem Mittelalter stammen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, Kirchengebäude, Basilica minor
Ort
Tours
Adresse
rue Néricault-Destouches
Erbaut
437
Baustil
Neuromanik
Architekt
Victor Laloux
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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