enceinte médiévale de Tours

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enceinte médiévale de Tours

Die mittelalterliche Stadtmauer von Tours, auch als „Clouaison von Jean le Bon“ bekannt, wurde zwischen 1354 und 1368 errichtet, um die Stadt vor Angriffen zu schützen. Sie verlief entlang des Flusses Loire und verband die westliche Kernstadt um die Basilika Saint-Martin mit der östlichen Cité um die Kathedrale. Die Mauer war aus finanziellen Gründen und mangelhaften Materialien gebaut und wurde später durch moderne Technologien überflüssig. Sie spielte jedoch eine zentrale Rolle bei der Einheit der Stadt. Die Mauer war 4,335 Meter lang und umschloss eine Fläche von 58 Hektar. Sie besaß eine doppelte Grube, die aus einem flachen Wassergraben und einem trockenen, V-förmigen Graben bestand, und wurde durch 15 Tore und 14 Türme geschützt. Die Mauer war aus ungleichmäßigen Materialien gebaut, wobei einige Teile aus alten Tempeln oder Kirchen wiederverwendet wurden. Die Mauer war 11,7 Meter hoch und hatte eine Befestigung mit Zinnen und einer Holzbrüstung. Heute sind nur noch eine Strecke der Mauer unter der Unterführung eines Parkplatzes erhalten. Die restlichen Teile sind verlorengegangen, doch ihre Anordnung lässt sich auf modernen Karten erkennen. Die Mauer war Teil der strategischen Anordnung der Stadt, die von der „Route de Saint-Jacques de Compostelle“ durchzogen wurde. Die Mauer trennte acht von fünfzehn Parzellen der Stadt, wobei einige Teile außerhalb der Mauer lagen.

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Art
Stadtmauer
Ort
Tours

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