📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Gerolstein
Burgruine in Deutschland
Die Burg Gerolstein, auch Löwenburg genannt, ist eine Ruine einer Höhenburg in der Stadt Gerolstein im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie liegt auf einem 440 m ü. NHN hohen Felshügel oberhalb des Stadtzentrums, östlich des Zentrums, in der Region „An der Burg“. Die Ruine steht neben der Gerolstraße und ragt über das Tal der Kyll hinaus, einem Nebenfluss der Mosel. Die Burg wurde erstmals 1115 urkundlich erwähnt und war bis ins 16. Jahrhundert ein wichtiger Sitz der Blankenheimer. Im 13. Jahrhundert wurde sie zu einer Wehrburg ausgebaut. 1670 wurde sie durch einen Blitzeinschlag beschädigt, und 1691 wurde sie von den Franzosen besetzt. Die Burg wurde im 18. Jahrhundert teilweise abgetragen und im Zweiten Weltkrieg weiter zerstört. Heute sind nur noch wenige Mauerreste erhalten, die restauriert wurden. Die ehemalige Burganlage umfasste eine Vorburg im Norden und eine Hauptburg mit einer 2 Meter starken Schildmauer von 11 Metern Höhe und 35 Metern Länge. Zwei Kapellen aus dem Jahr 1486 ergänzten die Anlage: eine Schlosskapelle in einem Halbturm und eine Hofkapelle unterhalb des Felsens. Die Ruine bietet Ausblicke auf das Tal der Kyll und die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Kulturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Gerolstein
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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