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Gerolstein
Stadt in Rheinland-Pfalz
Gerolstein ist eine Stadt in der Eifel, im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde und die zweitgrößte Gemeinde des Landkreises nach Bevölkerung, aber flächenmäßig die größte. Die Stadt umfasst zehn Ortsbezirke und ist ein staatlich anerkannter Luftkurort. Die Region um Gerolstein ist bekannt für archäologische Fundstellen aus der Altsteinzeit und römische Zeugnisse wie Tempel und Behausungen. Gerolstein hat eine reiche Geschichte, die bis in die Keltenzeit zurückreicht. Die Stadt wurde 1336 mit Stadtrechten ausgestattet und war bis 1697 Residenz der Grafen von Manderscheid-Gerolstein. Die Stadt wurde mehrfach durch Kriege und Brände zerstört, etwa 1691 und 1708. Im 19. Jahrhundert fiel sie an Frankreich, wurde aber 1815 wieder Preußen zugeordnet. Die Mineralquelle, die seit 1724 genutzt wird, bildet die Grundlage der Gerolsteiner Mineralwasserindustrie. In Gerolstein gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Löwenburg, die Burg Lissingen, die Erlöserkirche und die Villa Sarabodis. Die Stadt besitzt auch den Juddekirchhof, eine keltisch-römische Kultstätte. Weitere Attraktionen sind die Trilobitenfelder von Gees und das ehemalige Bahnbetriebswerk mit erhaltenen Ringlokschuppen und Drehscheibe. Die Stadt verfügt über ein Naturkundemuseum und ein Kreisheimatmuseum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Verbandsgemeinde Gerolstein
- Seehöhe
- 358 m
- Website
- http://www.gerolstein.de
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