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Saltrio
italienische Gemeinde
Saltrio liegt im Norden der Region Lombardei, etwa 11 Kilometer nordöstlich von Varese an der Grenze zur Schweiz. Die Gemeinde ist Teil der Comunità Montana del Piambello und wird vom Fluss Giessbach Ripartino durchflossen. Nachbargemeinden sind Clivio, Mendrisio (CH-TI) und Viggiù. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Lage an der Grenze und ihre Verbindung zur Schweiz. Saltrio wurde erstmals 1346 in den Statuten der Grafschaft Mailand erwähnt und gehörte zur Pieve von Arcisate. Die Gemeinde war für die Instandhaltung der Bollate-Straße verantwortlich und hatte im 16. Jahrhundert eine eigene Gerichtsbarkeit. Im 18. Jahrhundert war Saltrio Teil der Pieve von Riva San Vitale, bis es 1830 der Pieve von Arcisate zugeordnet wurde. Die Gemeinde war durch verschiedene Verwaltungsreformen geprägt, darunter die Zusammenlegung mit Viggiù im Jahr 1927. Saltrio ist vor allem durch seine historischen Gebäude und kulturelle Bedeutung bekannt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirche Santi Gervasio e Protasio, die Kirche San Giorgio und das Palazzo Marinoni aus dem 16. Jahrhundert. Die Gemeinde ist auch für ihre Verbindung zu bedeutenden Künstlern wie Bernardo Giudice und der Künstlerfamilie Marchesi bekannt, die in der Region tätig waren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Varese
- Seehöhe
- 543 m
In der Nähe
- Palazzo Marinoni282 m
- Clivio1.4 km
- Palazzo Albuzzi1.5 km
- Monte Orsa1.4 km
- Poncione d'Arzo1.6 km
- San Pietro, eine Siedlung aus der Römerzeit2.2 km
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