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Franziskanerkloster Dresden
Kloster in Deutschland
Das Franziskanerkloster in Dresden war ein Kloster des Franziskanerordens, das erstmals 1272 urkundlich erwähnt wurde. Es wurde von Meißner Markgraf Heinrich dem Erlauchten gestiftet und lag in der Nähe der Stadtmauer, hinter dem markgräflichen Schloss. Die Anlage war einfach gebaut und umfasste ein Klosterhaus, einen Garten und eine Kirche. Die Große und Kleine Brüdergasse führten zum Kloster, das bis ins 18. Jahrhundert als Klostergasse bekannt war. Das Kloster war bis 1541 ein bedeutender Ort für religiöse und gesellschaftliche Aktivitäten. Die Franziskanerkirche, ursprünglich eine kleine Kapelle, wurde 1351 zur Predigtkirche ausgebaut und später als Sophienkirche bekannt. Sie war zweischiffig und hatte einen saalartigen Innenraum. Nach der Reformation wurde die Kirche als Proviantraum genutzt, bis sie 1602 wieder als Sakralbau übernommen und geweiht wurde. Die Anlage wurde im Laufe der Zeit als Lager- und Werkstättenraum genutzt, bis sie ab 1775 schrittweise abgerissen wurde. Die Kirche blieb jedoch erhalten und wurde im 17. Jahrhundert als Sophienkirche wieder in Betrieb genommen. Die Franziskaner hatten auch bedeutende Einnahmen durch Begräbnisrechte und Stiftungen, die vor allem von Handwerkerzünften stammten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Dresden
In der Nähe
- Opernhaus am Zwinger59 m
- Porzellansammlung81 m
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- Zwinger175 m
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