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Faulquemont
französische Gemeinde
Faulquemont liegt in der Region Grand Est, im Département Moselle, an der Deutschen Nied. Die Gemeinde ist zehn Kilometer südwestlich von Saint-Avold und etwa 33 Kilometer östlich von Metz gelegen. Sie umfasst neben dem Ortssitz auch die Höfe Bonhouse und Herrenwald sowie das südlich gelegene Chémery-lès-Faulquemont, das seit 1973 zur Gemeinde gehört. Die Einwohner nennen sich Faulquinois und tragen die Spitznamen „stänesel“ oder „stenesel“. Der Ort wurde erstmals 1119 als Castrum apud Falconis montem erwähnt und gehörte ursprünglich den Bischöfen von Metz. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Faulquemont stark verwüstet, wodurch die Bevölkerung stark zurückging. Erst 1683 begann der Wiederaufbau. Im Jahr 1766 wurde der Ort mit dem Herzogtum Lothringen Frankreich angegliedert, und nach dem Frieden von Frankfurt 1871 kam er wieder an Deutschland. Faulquemont hat eine reiche Geschichte, die sich bis in das Mittelalter zurückverfolgen lässt. Die Region war in der Zeit des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Wehrmacht besetzt. Die kulturelle und historische Entwicklung des Ortes ist eng mit der Geschichte Lothringens verbunden. Die Bevölkerung hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert, wobei die deutsche Sprache bis ins 19. Jahrhundert in der Region verbreitet war.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Erbaut
- 1973
- Seehöhe
- 401 m
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