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Svitávka
Gemeinde in Tschechien
Svitávka ist eine Minderstadt im Okres Blansko, Tschechien. Sie liegt fünf Kilometer nordwestlich von Boskovice und befindet sich in der Boskowitzer Furche. Das Städtchen liegt an der Einmündung der Bäche Semíč und Sebránek, umgeben von mehreren Hügeln und Bergen. Durch den Ort verläuft die Bahnstrecke Česká Třebová–Brno, und westlich führt die Staatsstraße I/43/E461 von Brno nach Svitavy. Svitávka hat eine reiche Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. 1169 wurde das Städtchen erstmals urkundlich erwähnt, und es wurde zum freien Munizipalstädtchen erhoben. Im 13. Jahrhundert erhielt es das Privileg zur Errichtung einer Brauerei und zwei Jahrmärkte. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Schweden im Ort aktiv, und im 19. Jahrhundert entstand eine Textilmanufaktur. 1945 wurde die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg von deutschen Truppen verlassen. In Svitávka gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Kirche Johannes des Täufers, die Burgstelle Hradisko und die Ruine der Heiliggeist-Kapelle. Zudem sind die Kapelle des hl. Johannes von Nepomuk, die Villa Benno und die kleine Villa Löw-Beer zu besichtigen. Im Ortsteil Vaculka steht ein Freiheitsdenkmal, das Grabsteine für fünf Opfer des nationalsozialistischen Terrorwaffen enthält.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Blansko
- Seehöhe
- 314 m
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