Saint-Gingolph

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Kanton WallisBezirk Kanton Wallis

Saint-Gingolph

Schweizer Gemeinde im Kanton Wallis an der Grenze zu Frankreich

Saint-Gingolph ist eine politische Gemeinde im Bezirk Monthey, im französischsprachigen Teil des Kantons Wallis. Sie liegt am Südufer des Genfersees, an der Grenze zu Frankreich. Das Dorf ist auf dem Schuttkegel der Morge am Seeufer gelegen und wird von der Morge begrenzt, die gleichzeitig die Grenze zu Frankreich darstellt. Die Gemeinde umfasst eine Fläche am Seeufer, das in vielen Bereichen steil und von Wald bedeckt ist. Die höchste Erhebung erreicht man auf dem Pic de Blanchard mit 1520 m ü. M. Saint-Gingolph ist bekannt für seine Lage am Genfersee und die Teilung der Gemeinde zwischen Schweiz und Frankreich. Die Ortschaft umfasst mehrere Weiler wie Le Fenalet, La Clesette und Les Esserts. Die Gemeinde hat eine historische Bedeutung, da sie im Zweiten Weltkrieg als Korridor für Handelsbeziehungen diente. Im Jahr 1944 wurde das Dorf im französischen Teil von der deutschen Wehrmacht zerstört, wobei die gemeinsame Kirche verschont blieb. In Saint-Gingolph gibt es Sehenswürdigkeiten wie das Schloss und das Musée des Traditions et des Barques du Léman. Die Ortschaft liegt an der Hauptstrasse 21 und ist von der Bahnstrecke Saint-Gingolph–Saint-Maurice erschlossen. Die Bevölkerung besteht aus verschiedenen Berufen, darunter Wegpendler, die in der Schweiz oder Frankreich arbeiten. Die Gemeinde ist Teil der Schweizerischen Eidgenossenschaft und hat eine historische Verbindung zu den Wallisern und der Abtei Abondance.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde der Schweiz, durch eine Grenze geteilte Stadt, Grenzstadt
Ort
Bezirk Monthey
Denkmalstatus
Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
Seehöhe
395 m

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