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Bichiș
Gemeinde in Rumänien
Bichiș liegt im Norden des Kokel-Hochlands, im Südwesten des Kreises Mureș. Der Ort befindet sich am Oberlauf des Baches Ațintiș, einem Nebenfluss des Mureș, und an der Kreisstraße DJ 153F. Er ist 15 Kilometer südlich der Kleinstadt Luduș und etwa 60 Kilometer südwestlich der Kreishauptstadt Târgu Mureș. Die Gemeinde wird von Magyaren überwiegend bewohnt und gehört zum Kreis Mureș in der Region Siebenbürgen. Der Ort wurde erstmals 1296 oder 1303 urkundlich erwähnt. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung bereits in der Römerzeit und in der Jungsteinzeit hin. Im Gebiet von Ozd wurden Funde im Museum in Târgu Mureș aufbewahrt. Die Gemeinde war im Königreich Ungarn Teil des Stuhlbezirks Marosújvár und später des historischen Kreises Târnava-Mică. Das Gemeindewappen wurde 2013 beantragt, ist aber bis 2019 noch nicht erstellt. Bichiș ist bekannt für das Schloss Pekry-Radák im eingemeindeten Dorf Ozd, das 1705 oder 1709 errichtet und 1732 fertiggestellt wurde. Es steht unter Denkmalschutz und ist dem Zerfall geweiht. Zu den Persönlichkeiten aus der Region zählt Johann Kemény, der Fürst von Siebenbürgen, und István Horváth, ein siebenbürgisch-ungarischer Dichter und Schriftsteller, der in Ozd geboren wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- Bichiş, nr. 42
- Seehöhe
- 310 m
In der Nähe
- Castelul Pekri din Ozd1.9 km
- Așezarea neolitică de la Ozd2.6 km
- Așezarea romană de la Ozd3.2 km
- Așezarea medievală de la Iștihaza5.7 km
- Ațintiș7.0 km
- Fărău5.4 km
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