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Beyrie-sur-Joyeuse
Gemeinde in Frankreich
Beyrie-sur-Joyeuse liegt in einem hügeligen und waldreichen Landstrich im Département Pyrénées-Atlantiques, etwa 50 km südöstlich von Bayonne und nahe Saint-Palais. Der Ort gehört zum Arrondissement Bayonne und war bis 2015 Teil des Kantons Saint-Palais. Umgeben ist er von mehreren Nachbargemeinden, die alle zum Pays de Mixe gehören. Der Fluss Adour durchfließt das Einzugsgebiet, und die Joyeuse, ein Zufluss der Bidouze, fließt durch das Ortsgebiet mit mehreren Nebenflüssen. Beyrie-sur-Joyeuse wird erstmals 1072 als Beiria erwähnt, später mit verschiedenen Namen wie Beyrina oder Beyrie. Die Gemeinde lag auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela und hatte im Mittelalter eine Pilgerherberge. Die adeligen Familien waren den Königen von Navarra treu, was ihnen hohe Stellungen einbrachte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde von deutschen Truppen besetzt, was die Burg erheblich beschädigte. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Pfarrkirche, die dem heiligen Julien I. gewidmet ist, und die Ruine des Schlosses, das im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Das Pfarrhaus ist ein authentisches Navarra-Haus mit traditionellen Farben. Ein weiteres Highlight ist der Bauernhof Jauberria, ein aus dem 18. Jahrhundert stammendes Beispiel baskischer Bauernhausarchitektur. Die Landwirtschaft spielt eine zentrale Rolle, insbesondere die Produktion von Ossau-Iraty-Käse und Schinken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Pyrénées-Atlantiques
- Seehöhe
- 328 m
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