📷 Bild: Wikimedia Commons
Ruine Wielandstein (Wellheim)
Burgruine in Deutschland
Die Ruine Wielandstein liegt westlich von Wellheim auf einem Jura-Felsen im Wald, direkt hinter der Einöde Wielandshöfe. Sie ist ein Bodendenkmal und wurde als Burgstall des Mittelalters im Bayernatlas registriert. Die Anlage stand auf einem Dolomit-Felsen mit einem tiefen Graben als Schutz und war nur von Westen über einen Halsgraben erreichbar. Die Burg war einst von Grafen von Lechsgemünd-Graisbach oder den Wielanden vom Wielandstein besessen. Erstmals 1180 erwähnt wurde Ulrich Wieland als Besitzer. Die Familie blieb bis um 1560 im Raum um Wellheim und Burgheim aktiv. Die Burg wurde vermutlich aufgegeben, nicht zerstört, und die Reste wurden im 19. Jahrhundert abgetragen. Heute sind die Ruinen von Bäumen überwachsen, doch die Umgebung bietet Ausblicke ins Urdonau-Tal. Die Wielandshöfe, heute mit sechs Bewohnern, vermutlich die Ökonomiehöfe der Burg, liegen in der Nähe. Zudem gibt es eine Wegkapelle und eine Felsburg mit Höhlenruine als Geotop. Die Sage spricht von Geistern und einem verwunschenen Fräulein, die nur durch ein besonderes Rufen erlöst werden könnte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Wellheim
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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