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Burgruine Konstein
Burgruine in Deutschland
Die Burgruine Konstein liegt auf dem 427 m hohen Felskegel „Chunstein“ im Ortsteil Konstein der Gemeinde Wellheim im Landkreis Eichstätt. Sie ist eine Felsenburg, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde und bis ins 16. Jahrhundert genutzt wurde. Die Anlage war Teil der Grenzschutzmaßnahmen der Grafschaft Lechsgemünd-Graisbach und stand mehrfach unter militärischem Einsatz, etwa während des Landshuter Erbfolgekriegs und des Dreißigjährigen Kriegs. Die Burg wurde 1256 erstmals als solche erwähnt und diente als Schutz der Ostgrenze. Sie war bis 1505 von Bundestruppen besetzt und wurde 1505 zerstört. Nach mehreren Wiedererrichtungen und Plünderungen wurde sie im 16. Jahrhundert wieder aufgebaut. Heute sind nur Mauerreste, das restaurierte Burgtor und die Burgkapelle St. Ägidius erhalten. Die Anlage ist als denkmalgeschütztes Baudenkmal und Bodendenkmal eingetragen. Die Ruine liegt 90 m westlich der Apostelkirche und umfasst die ehemalige Kernburg sowie die Vorburg. Die Burgkapelle St. Ägidius wurde im 16. Jahrhundert zur Kirche erweitert und dient heute als Apostelkirche. An der Burgstelle befindet sich eine Informationstafel. Die Anlage ist Teil des Naturparks Altmühltal und bietet Ausblicke auf die Umgebung sowie Räume wie Kellergewölbe und den Burggraben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Wellheim
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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